Zu schön, um wahr zu sein! 🙏

Du bist, wer du denkst.

Hello Smart Chiefs,

Stellt euch vor, ihr sĂ€ubert jeden Tag eure Wohnung. Staubsaugen, wischen, bĂŒgeln. Voller Körpereinsatz! Bis euch jemand sagt, dass das, was ihr macht, tatsĂ€chlich anstrengend sei. Oder in anderen Worten: so intensiv wie ein sportliches Workout🏅.

Kurze Zeit spĂ€ter steigt ihr auf die Waage. Erwartungen habt ihr keine, umso grĂ¶ĂŸer ist der Überraschungseffekt: ein Kilo runter, zack. Dabei habt ihr doch eigentlich nichts verĂ€ndert! Oder?

đŸ€” Denkt ihr! Dieser Fall könnte kaum eindrĂŒcklicher zeigen, wie Geschichten uns beeinflussen. Egal ob wir sie aufgetischt bekommen, oder uns selbst erzĂ€hlen. Sind sie schlĂŒssig, sind sie mĂ€chtig – und können unter gewissen UmstĂ€nden sogar zu weitreichenden VerĂ€nderungen im Körper und Gehirn fĂŒhren.

2018 veröffentliche die Psychologin Alia Crum beim World Economic Forum in Davos ihre zahlreichen Studien rund um Mindset und geistige Haltung vor der Wirtschaftselite. Ihre Botschaft: Unsere Gedanken spiegeln die RealitĂ€t nicht einfach wider, sie formen diese RealitĂ€t vielmehr maßgeblich selbst. Wie kam sie darauf?

đŸ‘‰đŸŒ Als Psychologiestudentin beschĂ€ftigte sie sich intensiv mit dem Placeboeffekt und hatte ein Aha-Erlebnis: Wenn die bloße Erwartung von Patient:innen dazu fĂŒhren kann, dass ein wirkstoffloses Mittel medizinische Heilwirkung zeigt – vielleicht tritt etwas Ähnliches auch in alltĂ€glichen Situationen auf?

Die eingangs beschriebene Situation war einer ihrer ersten Forschungsversuche, um dieser Frage auf den Grund zu gehen: Sie schnappte sich 84 ZimmermÀdchen, von denen sich keine bewusst war, wie anstrengend ihr Job wirklich war. Ab dem Zeitpunkt, als ihnen klar gemacht wurde, dass allein beim Staubsaugen pro Stunde 2000 kcal verbrannt werden, purzelten nach wenigen Wochen die Pfunde. Obwohl sie weder ihren Tagesablauf Ànderten, noch ihre Essensgewohnheiten.

Es kommt noch besser.

Weitere Forschungen ergaben, dass die geistige Haltung nicht nur fundamental entscheidend fĂŒr Erfolg oder Misserfolg sein kann, sondern sogar ĂŒber unsere Lebensdauer entscheiden kann: „Menschen, die eine DiĂ€t machen oder sich bewusst ernĂ€hren wollen, verbinden hĂ€ufig ein GefĂŒhl des Mangels damit“, sagt Crum. Die mögliche Folge: das Negativ-Mindset macht sich auf den HĂŒften bemerkbar. Allein durch diese Gedanken wĂŒrden wir am Abnehmen gehindert.

Menschen, die hingegen dem Alterungsprozess mit Freude entgegensehen (anstatt sich innerlich dagegen zu wehren), profitierten von ihrer Haltung: Sie seien weniger empfĂ€nglich fĂŒr Stress oder EntzĂŒndungen. Sogar die Strukturen der Chromosomen verĂ€nderten sich, wie Professoren an der Yale School of Public Health herausfanden.

✏ Lange Rede, kurzer Sinn: Vielleicht versteht ihr jetzt (noch mehr), warum ich so fasziniert bin von Geschichten. Sie sind fĂŒr mich keine MĂ€rchen, sondern der Effekt fußt auf seriöser Wissenschaft. Auch wenn ich keine Hirnforscherin bin, weiß ich: Wer Storytelling beherrscht, beeinflusst nicht nur andere, sondern mit ein bisschen Übung auch sich selbst – und sind wir ein bisschen pathetisch đŸ„ – sein Schicksal .

Verzeiht mir, wenn ich an dieser Stelle nicht drumherum komme: am 4. Oktober geht Smart Chiefs los, die erste Storytelling Masterclass fĂŒr Founder. Ich weiß, das klingt werblich, aber ich verspreche euch, es öffnet euch TĂŒren. In vier Wochen lernt ihr, worauf es ankommt, um Geschichten mit bleibendem Eindruck zu erzĂ€hlen. Und wenn nicht, bekommt ihr einfach euer Geld zurĂŒck. Noch gibt’s wenige freie PlĂ€tze đŸ‘‰đŸŒ Kostenloses VorgesprĂ€ch ganz einfach hier buchen.

Work smart, not hard!

Eure, Laura


PS: Wer sich fĂŒr noch mehr HintergrĂŒnde zu diesem Thema interessiert, findet diese im Wissenschaftsmagazin „Spektrum“ (Ausgabe 04/2019).